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Hochzeit auf feine englische Art

Wachhäuser, Briefkästen und Telefonzellen – alle in rot. Sie prägen das Bild der britischen Siedlung „Thames Town“. Eine Fußgängerbrücke führt über die „Thames“ zur Christ Church von Bristol. Und überall Brautpaare! Die Hochzeitsfotos entstehen üblicherweise vor der Hochzeit, damit das Album zur Feier fertig ist. Dafür fahren die Brautpaare an den Wochenenden zu besonderen Locations – samt Fototeam und mehreren Outfits.

Wir kommen an

In unserem künftigen Apartment wird noch ein bissel gewerkelt. Deshalb ab zum schwedischen Möbelhaus. „Hej“ steht auf dem Rücken der freundlichen chinesischen Mitarbeiterinnen. Billy, Kallax und Duftkerzen – damit es aussieht und riecht wie daheim. Flo klickt einmal falsch aufs Handy und beschert mir ein Hot Dog mit Lachs-Würstchen. Drei Nächte verbringen wir noch im „The Senz“ Hotel am Lidoway, einer netten kleinen Kneipenmeile. Erstaunlicherweise schmeckt auch morgens schon die heiße, scharfe Gemüsesuppe. Meine Jungs – die mir sonst bei jeder Gelegenheit demonstrieren, wie souverän sie mit Stäbchen umgehen können – verzweifeln an den glitschigen Wachteleiern. Ich löffele grinsend weiter und lasse es mir richtig schmecken. Im „Zeitgeist“ am Abend Erleichterung. Besteck für alle, da kann man bei Schnitzel und Pommes so richtig reinhauen. Zum Nachtisch Apfelstrudel mit Vanilleeis – dazu eine Partie „Mensch ärgere Dich nicht“ und „Schiffe versenken“. Der Schweizer Stammtisch weiter vorne ist in Bier-Laune. 4. Mai: Einzug in unser neues Heim auf Zeit, in die Siedlung „Le Chambord“ in Qingpu. Der größere Teil des Compounds, wo die riesigen Häuser stehen, passen …